Ratgeber

Wichtig: individuelle und realistische Budgetberatung

Als Einnahmen gelten Ihr Netto-Gehalt, Kinder- und Elterngeld, Mieteinnahmen und Zinserträge. Letztlich alles, was netto – also nach Steuern – auf Ihrem Konto eingeht. Davon werden alle Kosten abgezogen. Und das sind meistens nicht wenige: Versicherungen, Strom, Telefon und Internet, Fahrtkosten mit dem Auto oder der S-Bahn, Lebensmittel, Haustiere, Kleidung, Urlaube, eventuell bestehende Unterhaltsverpflichtungen und bereits laufende Kredite, um nur einige zu nennen. Die Differenz zwischen den Einnahmen und den Ausgaben ergibt den Betrag, der für die Finanzierung der Immobilie zur Verfügung steht. All diese Positionen müssen wir uns mit Ihnen gemeinsam ansehen und auch darüber sprechen, wie die weitere Lebensplanung aussieht. Welche Darlehensrate können Sie sich heute leisten? Und können Sie perspektivisch mehr oder weniger zahlen? Steht eine Beförderung an? Oder ein Jobwechsel? Wichtig ist: Sie müssen sich das Darlehen dauerhaft leisten können. Risiken sind abzusichern. Dabei geht es auch um einen möglicherweise höheren Kreditzins bei einer Anschlussfinanzierung.

Gute Finanzierungsberater sind wie gute Freunde: Sie reden ihren Kunden nicht nach dem Mund. Sie sind ehrlich zu ihnen. Es gibt Kunden, die ihre Möglichkeiten überschätzen und Kunden, die sie unterschätzen. Die Kunden, die sich überschätzen, die sich zum Beispiel eine Immobilie für 600.000 Euro ausgesucht haben, aber nur 400.000 Euro finanzieren können, die müssen wir auf den Boden der Realität zurückholen. Wir würden weder ihnen, noch uns einen Gefallen tun, wenn wir ihnen zur einer Immobilienfinanzierung verhelfen, die sie sich nicht leisten können. Auf der anderen Seite gibt es aber auch viele Menschen, die ihre Möglichkeiten unterschätzen und sich freuen, wenn sie während der Beratung feststellen, was sie sich für eine schöne Immobilie leisten können.

Wer glaubt, mit dem Kaufpreis seien alle Kosten finanziert, der irrt. Die Kaufnebenkosten dürfen nicht vergessen werden. Dazu zählt die Grunderwerbsteuer, die Maklerprovision, das Notar-Honorar und Gebühren beim Grundbuchamt. Je nach Bundesland sind das 10 bis 15 Prozent der Kaufsumme. Die müssen bei der Finanzierung berücksichtigt werden. Auch Finanzpuffer sollten eingeplant werden für den Fall, dass Baumaterial, Handwerker und die Bemusterung mehr kosten als gedacht. Und bei den berühmten Eigenleistungen dürfen sich die angehenden Bauherren nicht selbst täuschen. Wie realistisch ist es, dass jemand nach seinem 8-Stunden-Arbeitstag noch auf die Baustelle rausfährt und beim Rohbau hilft?

Die Lage auf dem Immobilienmarkt ist durch hohe Preise, steigende Inflation und verschärfte Eigenkapital-Anforderungen schwieriger geworden. Wer heute ein Haus oder eine Wohnung erfolgreich dauerhaft finanzieren will, braucht eine gute Beratung. Und die bekommen Sie bei uns – individuell und fair. Vereinbaren Sie heute einen Termin mit unseren erfahrenen Finanzierungsberatern. Unsere Beratung ist für Sie kostenlos.


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